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Das Windows Server-Betriebssystem wird erneuert

Das Windows-Server-Betriebssystem wird erneuert, berichtet Juha

Das Windows-Server-Betriebssystem erfährt erneut eine Erneuerung. Microsoft hat Anfang November endlich das neue Windows Server 2025 Betriebssystem veröffentlicht. Es handelt sich um ein seit langem erwartetes, bedeutendes Betriebssystem-Update für den Serverbereich, denn das neue Windows enthält nach langer Zeit wieder Verbesserungen für den Active Directory-Verzeichnisdienst sowie erhebliche Verbesserungen bei der Datenverarbeitung. Cloud-Integrationen sind jetzt auch nativ verfügbar, weshalb ich diesem Betriebssystem von Anfang an eine herzliche Empfehlung ausspreche!

Mehrschichtige Sicherheit

Das Windows-Server-Betriebssystem wird nun also auch im Hinblick auf die Active Directory-Verzeichnisdienste erneuert. Es wurde zusätzlicher Schutz hinzugefügt, um die Umgebung vor sich entwickelnden Bedrohungen mit neuen Protokollen, kryptografischen Schutzmaßnahmen, Verschlüsselungen und Härtung zu sichern. Als eine wichtige Funktion möchte ich hier die Delegate Managed Service Accounts (dMSA) hervorheben. Im Gegensatz zu herkömmlichen Dienstkonten erfordern dMSAs keine manuelle Kennwortverwaltung, da AD diese automatisch verwaltet. Dies wird die Sicherheit der auf Windows-Servern verwalteten Dienste erheblich erhöhen.

Auch Dateidienste erfahren erhebliche Verbesserungen. Zur Härtung von Dateidiensten wurde die SMB over QUIC-Technologie eingeführt, mit der SMB-Dateifreigaben sicher über das QUIC-Protokoll, beispielsweise über das Internet, geteilt werden können. In der Azure-Cloud konnte diese Technologie bereits eine Weile genutzt werden, aber jetzt sind dieselben Protokolle auch aus dem eigenen Rechenzentrum heraus verfügbar – natürlich unterstützt durch das neue Betriebssystem!

Integration in die Cloud

Wo Server bisher manuell mit der Cloud verbunden werden mussten, wird die Cloud nun de facto zur Norm. Ich habe die Testversion von Windows Server 2025 Anfang dieses Jahres installiert und erfreut festgestellt, dass die erste Frage nach der Installation lautet: „Möchten Sie den Server mit der Cloud verbinden?“. Ja, das möchte ich. Denn losgelöst von allen alten Verwaltungs- und Aktualisierungsmechanismen möchte ich meine Server von der Cloud aus verwalten und warten. Die Azure Arc-Integration ist nun also standardmäßig vorhanden, sobald Sie sich mit Ihrem Azure-Admin-Konto durch den Assistenten anmelden und entscheiden, in welche Ressourcengruppe das Azure Arc-Objekt platziert werden soll!

Eine der am meisten erwarteten Cloud-Integrationsmöglichkeiten ist jedoch Hot Patching. Darüber wurde auf Azure-Seite bereits im Zusammenhang mit dem Windows Server 2022 Betriebssystem gesprochen, und ja, die Unterstützung war vielleicht teilweise unvollständig. Aber jetzt, da wir Hot Patching-Funktionen auch in unserem eigenen Rechenzentrum erhalten, werden wir bald in der Lage sein, Server-Updates endlich im laufenden Betrieb durchzuführen, ohne die Server zu oft unnötig neu starten zu müssen? Dies ist meiner Meinung nach eine lang erwartete Funktionalität für geschäftskritische Server, die man nicht genug loben kann.

Leistung und Skalierbarkeit

Auch Hyper-V und die KI-Unterstützung werden verbessert. Das neue Betriebssystem verfügt nun über eine integrierte Unterstützung für GPU-Partitionierung und die Fähigkeit, große Datenmengen in verteilten Umgebungen zu verarbeiten. Dies macht das neue Server-Betriebssystem und die von ihm bereitgestellte Plattform ideal insbesondere für KI- und Machine-Learning-Anwendungen, aber auch für traditionelle Workloads als Ermöglicher hoher Verfügbarkeit.

Und wenn man das Server-Betriebssystem als Edge-Server im lokalen Rechenzentrum betrachtet, wo es wahrscheinlich als Azure Stack HCI-Lösung zur Ermöglichung zukünftiger Virtualisierung eingesetzt wird, kann eine schnelle Speichernutzung relevant werden. Und was wäre ein besseres Versprechen im Vergleich zum alten Windows Server 2022 Betriebssystem, als eine bis zu 60 % bessere IOPS-Leistung bei NVMe-Speicher zu versprechen. Und da auch die Storage Spaces Direct-Technologien erhebliche Fortschritte gemacht haben, kann das neue Betriebssystem eine wichtige Rolle als Betriebssystem für kleinere lokale Virtualisierungslösungen spielen – nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen Lizenzkosten für VMware-Technologien.

Fazit

IT-Abteilungen benötigen auch weiterhin Server für die verschiedenen Geschäftsanforderungen. Verbesserte Cloud-Integrationen und die Entwicklung der Virtualisierung weisen uns Fachleuten hier stark einen neuen Weg. Server-Betriebssysteme sind heutzutage bereits bei ihrer Veröffentlichung bemerkenswert ausgereifte und stabile, umfassend getestete und erprobte Systeme mit neuen Funktionalitäten. Wenn Sie also jetzt eine Erneuerung Ihrer lokalen Serverumgebung in Betracht ziehen, sollten Sie einen direkten Sprung auf das neue Windows Server 2025 Betriebssystem ernsthaft in Erwägung ziehen. Wenn gestiegene Virtualisierungskosten Sie zu Neuerungen zwingen, bietet das neue Betriebssystem Möglichkeiten, die ich ohne weiteres nutzen würde.

Haben Sie übrigens bemerkt, dass, wenn es in einer früheren Betriebssystemversion keinen direkten Upgrade-Pfad mehr vom alten Windows Server 2012 R2 Betriebssystem gab, dieser nun für dieses neue Betriebssystem wiederhergestellt wurde? Dies geschieht, damit Microsoft den Übergang von den bereits veralteten Betriebssystemen zu diesen neuen erleichtern kann! Nehmen Sie also den neuen Windows Server 2025 herzlich in Empfang, testen Sie ihn sofort und machen Sie sich mit seinen Funktionen vertraut! Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Verbesserungen?

Als Azure-Cloud-Experten möchten wir auch die Funktionalität Ihrer Serverumgebung sicherstellen. Mit der Unterstützung unserer Experten erhalten Sie die besten Vorteile auch im Hinblick auf die Cloud und Ihre geschäftsunterstützenden Dienste finden ein würdiges Zuhause!

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